Qualifizierung von Bio-Kleinkläranlagen zur automatischen Fernüberwachung (KASKO)
Voraussetzungen für den Einsatz von Kleinkläranlagen als Dauerlösung für die Behandlung häuslichen Abwassers sind neben der grundsätzlichen Leistungsfähigkeit der Anlagen, ein ordnungsgemäßer Einbau, Betrieb sowie die überwachung und Wartung der Anlagen. Defizite sind vor allem bei den letzten Aspekten auszumachen, was auf einen Mangel an Motivation und Wissen bei den Betreibern und auf Zeitmangel bei den verantwortlichen Behörden zurückzuführen ist. Das hat zur Folge, dass Betriebsstörungen nicht umgehend behoben und dadurch die geforderten Ablaufwerte nicht eingehalten werden. Eine Möglichkeit diesen Defiziten zu begegnen, ist eine kontinuierliche Fernüberwachung von Kleinkläranlagen. Das zurzeit von der Gesellschaft zur Förderung angewandter Informatik (GFaI) durchgeführte Projekt KASKO hat zum Ziel, marktübliche Kleinkläranlagen für eine automatische Fernüberwachung zu qualifizieren. Das PIA unterstützte die GFaI im Jahre 2007 mit praxisnahem Anlagenwissen sowie beim Aufbau von Projektkooperationen mit Kleinkläranlagenherstellern.