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SLIM - Überschussschlammminimierung auf Flusskreuzfahrtschiffen

Ziel des Projektes war es, ein Membranmodul zu entwickeln, mit dem die Menge an Überschussschlamm, der beim Betrieb von Bordkläranlagen auf Flusskreuzfahrtschiffen anfällt, durch Eindickung zu minimieren.

Auf Flusskreuzfahrtschiffen werden die an Bord entstehenden häuslichen Abwässer zur Einhaltung umweltgesetzlicher Bestimmungen der Binnenschifffahrt (CDNI-Übereinkommen) mittels Bordkläranlagen behandelt. Das behandelte Abwasser wird in die Wasserstraße eingeleitet. Der beim Behandlungsprozess entstehende Klärschlamm muss zwischengespeichert und intervallweise an Entsorgungsfahrzeuge an Land abgegeben werden. Eine Minimierung der Schlammmengen durch Eindickung, respektive durch Abzug der Wasserphase, führt somit zu einer deutlichen Verringerung von Tankwageneinsätzen und gleichzeitig zu Einsparungen von Entsorgungskosten.

Die Entwicklung des Membranmoduls erfolgte unter Einsatz einer Versuchsanlage an Land und einer Pilotanlage an Bord eines Flusskreuzfahrtschiffes.

Die Produkt- bzw. Marktreife der technischen Bauteile wurden im Rahmen des Projektes erreicht. Es konnte gezeigt werden, dass das Membranmodul zukünftig einen entscheidenden Beitrag zur Optimierung der bordseitigen, autarken Abwasserbehandlung inklusive der Reststoffentsorgung leisten kann.

ANSPRECHPARTNER
Dipl.-Ing. Arndt Kaiser
+49 (0) 241 75082-13
kaiser@pia.rwth-aachen.de

PROJEKTPARTNER
Martin Membrane Systems AG, Brüsewitz bei Schwerin

GEFÖRDERT VON
Deutsche Bundesstiftung Umwelt

FACHBEREICH
General

LAUFZEIT
09.2016 - 04.2020

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