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Untersuchungen zur Gasentwicklung in Kleinkläranlagen

Im Rahmen des Projektes wird die Gasbildung in verschiedenen Kleinkläranlagensystemen untersucht. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Erfassung von Methan gelegt. Methan (CH4) entsteht bei Faulprozessen und ist ein hochentzündliches Gas, das mit Luft bzw. Sauerstoff hochexplosive Gemische bildet. Da bei fast allen derzeit betriebenen Systemen zur dezentralen Reinigung häuslichen Schmutzwassers anaerobe Betriebszustände auftreten, sind Untersuchungen zur Entstehung explosionsfähiger Atmosphären erforderlich. Der Explosionsbereich liegt zwischen 4,4 und 16,5 Vol% Methan in Luft und das Maximum der Explosionskraft bei 9,4 Vol%.

Methanmessungen werden in einer Auswahl von Kleinkläranlagen durchgeführt, die zum einen auf dem Prüffeld des PIA und zum anderen auf Privatgrundstücken im Kreis Düren betrieben werden.

Bei den Messungen wird ein Gaswarnsystem eingesetzt, das über Messwertgeber verfügt, die auf dem Prinzip der optischen Detektion von Gasen über Infrarotfrequenzen basieren. Die kontinuierlichen Methanmessungen auf dem Prüffeld des PIA werden seit Juli 2005 und die Vor-Ort-Messungen seit September 2005 durchgeführt.

ANSPRECHPARTNER
Dipl.-Ing. Arndt Kaiser
+49 (0) 241 75082-13
kaiser@pia.rwth-aachen.de

GEFÖRDERT VON
Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen

FACHBEREICH
General

LAUFZEIT
01.2005 - 12.2006

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